Veranstaltungs-Nachlese

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Dezember-Unternehmerfrühstück mit Kerstin Maack, Wirtschaftsförderin

von Wirtschaftsförderungsverein Buxtehude

Kerstin Maack und Kirsten Böhling von der Wirtschaftsförderung der Hansestadt Buxtehude.

Bis auf den letzten Platz gefüllt trafen sich rund 50 Mitglieder zum letzten Unternehmerfrühstück des Jahres, um den Vortrag von Wirtschaftsförderin Kerstin Maack zu hören. Unter dem Titel „Chiffre 4.0 – Gemeinsam für Unternehmen und Standort“ stellte Frau Maack die Initiativen der Wirtschaftsförderung für 2016 vor.

Hauptthema war die Digitalisierung der Wirtschaft unter dem Stichwort Industrie 4.0, die aktuell und zukünftig große Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt mit sich bringt und bringen wird. Beispiele hierfür sind regenerative Energien und Personalisierung. Konkret für Buxtehude ist eine Initiativrunde im 1. Quartal 2016 geplant, die sich mit verschiedenen Themenfeldern dazu beschäftigen soll, wie z.B. der Datensicherheit, der additiven Produktion und der Smart Factory. Erste Vorgespräche wurden bereits mit der Hochschule geführt (Stichwort: Wissensallianz).

Die Zukunftsfähigkeit der Einkaufsstadt Buxtehude ist die nächste Aufgabe für 2016, die vor dem Hintergrund zwar guter Zahlen hinsichtlich der Kaufkraft und der geringen Leerstandsquote für Buxtehude aktuell noch nicht gefährdet ist, aber auch hier gilt es dem Verdrängungswettbewerb z.B. durch den Online-Handel und dem starken Wandel durch ein attraktives Flächenmanagement, eine Leerstandsbörse, Pop-Up-Stores, Kaufkraftbindungsmodelle und dem Multi-Channel-Handel entgegenzuwirken. Eine Multiplikatorenrunde wird sich mit ersten Überlegungen dazu im Januar treffen.

Bereits getroffen hat sich eine Runde „Handwerk vor Ort“. Ob die Betriebsnachfolge bereits jetzt die Hauptsorge der Handwerksbetriebe ist, soll durch eine Befragung herausgefunden werden.

Zum Abschluss ging Frau Maack auf die Instrumente der Wirtschaftsförderung ein, um diese Maßnahmen umzusetzen: Flächenmanagement und Standortmarketing. Hier sieht sie die Hansestadt im Vergleich zu anderen Kommunen (noch) gut aufgestellt, im Marketing werden künftig auch neue Wege begangen und andere Kanäle bedient.

Herr Fricke sicherte Frau Maack die Unterstützung der Vorhaben durch den WFV zu und ging zum Abschluss des Unternehmerfrühstückjahres auf das gescheiterte Votum zu Olympia und Flüchtlingshilfe vor Ort ein.

Herzlichen Dank Frau Maack für den interessanten Vortrag!

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