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Kultur und Wirtschaft gestalten gemeinsam Zukunft – in Buxtehude

Kultur und Wirtschaft waren nie getrennt. Hasko Witte, Büro für Künstler, Betreiber der Kleinen Fleth-Philharmonie und Vorsitzender des Vereins für Kunst und Kultur Buxtehude e.V., belegte dieses Statement mit einer Reise startend im Wien des 18. Jh. Dort ermöglichten Mäzene dem ewig klammen Wolfgang Amadeus Mozart seine Kunst zu veröffentlichen. Bis heute sind es große Konzerne, die Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen, indem sie Konzerte und Künstler fördern. Sie haben erkannt, dass Kultur ein Standortfaktor ist und Menschen verbindet. Herr Witte: „Dort, wo Mitarbeiter sich wohlfühlen, lassen Sie sich nieder.“ Unternehmen profitieren also in besonderer Weise von einer lebendigen Stadt.

Am Unternehmerfrühstück nahmen auch viele Kulturschaffende teil:

Auch viele Kulturschaffende besuchten das Unternehmerfrühstück.

Und was bedeutet das konkret für Buxtehude? Wie kann hier aus dem Zusammenwirken von Kultur und Wirtschaft eine Summe größer als die einzelnen Teile entstehen?

Eine Möglichkeit besteht in der Unterstützung des Vereins für Kunst und Kultur Buxtehude e.V. Er hat sich gegründet, u.a. um die Sichtbarkeit des vielfältigen kulturellen Angebotes zu verbessern. Erstmalig fasst ein Veranstaltungskalender – der Kulturkieker – das vielfältige Angebot in Buxtehude zusammen. Kulturschaffende und Künstler können sich auch selbst vorstellen. UnternehmerInnen können Mitglied werden, um die kulturelle Arbeit finanziell zu unterstützen und haben Ansprechpartner für kulturelle Themen.

Für Hasko Witte ist „Kultur nicht das Sahnehäubchen sondern das Fundament, der Kit, der Menschen ins Gespräch bringt, für mehr Verständnis sorgt und den sozialen Frieden sichert, damit aus einer Stadt eine Gemeinschaft werden kann.“

Dem schließen wir uns gerne an und bedanken uns ganz herzlich für diesen inspirierenden Vortrag!

Kultur, Unternehmerfrühstück, Verein für Kunst und Kultur